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15.07.2008
Bahn auf der Überholspur
10.07.2008 | SN
Vor einer Woche hat die Salzburger Lokalbahn die Pinzgaubahn von den ÖBB übernommen.
Vor Ort herrscht Optimismus, es braucht neue Mitarbeiter.
Zell am See (simo). "Gut", sagt Walter Stramitzer auf die Frage wie die Übernahme
der Bahn verlaufen ist. Der 44-Jährige ist der "Neue" vor Ort. Er kann Entscheidungen
fällen, ist kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen, die die
Pinzgauer Lokalbahn betreffen.
Sich selbst bezeichnet Stramitzer als "Vollbluteisenbahner". Der gebürtige
Wiener, der seit acht Jahren in der Stadt Salzburg lebt, hat den Beruf
von Grund auf gelernt. Dennoch war eines für ihn neu: "Die Übernahme war
eine einzigartige Sache. In nur einer Nacht mussten wir umbeschriften,
alles auf den neuen Betreiber abstimmen." Der neue Betreiber ist die
Salzburger Lokalbahn (Salzburg AG). Für die Fahrgäste hat sich noch nicht
viel verändert, auffällig ist aber eines: es gibt wieder Schaffner. "Diese
wollen wir in bestimmten Zügen auch beibehalten. Sie kontrollieren nicht
nur die Karten, sondern verkaufen diese auch - ohne Aufschlag", sagt
Stramitzer. Die Schaffner sollen auch dafür sorgen, dass Schwarzfahren
ein Ende finden.
Der Fahrplan wurde geringfügig verändert. "Zwei Züge, die mittags zwischen
Mittersill und Uttendorf verkehren, fahren nun wieder im Takt." Die ersten
neuen Garnituren sollen im August ihren Betrieb aufnehmen. Stramitzer war
kürzlich in der Slowakei um nach dem Stand der Dinge zu sehen (siehe rechtes Bild).
Im Einsatz ist auch der Nostalgiezug. Dieser soll bereits ab dieser Woche
mit einem Nostalgiebus kombiniert werden. "Ein Postbus-Oldtimer wird von
Mittersill bis zu den Krimmler Wasserfällen fahren", sagt Stramitzer.
Es herrsche wieder großer Optimismus bei den Mitarbeitern, so der Dienststellenleiter,
der für den Kundendienst (Schaffner) noch weitere sucht. Interessenten
können sich sofort bei ihm melden: Tel. 06 76/86 82 61 34.
Quelle:
Salzburger Nachrichten
15.07.2008
Zukunftspläne der Pinzgauer Lokalbahn
Seit kurzem kann man auf der Homepage der Pinzgauer Lokalbahn die Pläne
für den Wiederaufbau und zur Streckenbegradigung einsehen (
http://www.pinzgauerlokalbahn.at/wiederaufbau.html).
Diese Pläne betreffen nicht nur den oberen Abschnitt (Mittersill - Krimml), sondern
auch den unteren Streckenabschnitt, auf dem vor allem Begradigungen im Raum
Piesendorf vorgesehen sind.
Außerdem gibt es ein kleines Bild zum Desginentwurf der neuen
Fahrzeuge. Die Fahrzeuge werden entsprechend des aktuellen Farbschemas der SLB
lackiert und erhalten voraussichtlich das neue Logo der Pinzgauer Lokalbahn.
Zum Bild
15.07.2008
Fahrpläne der Pinzgauer Lokalbahn
Fahrpläne und Preise für die Dampfzugfahrten
Nostalgiefahrten zu den Krimmler Wasserfällen
Fahrplan der Pinzgauer Lokalbahn
02.07.2008
Neue Bahn, neuer Chef
02.07.2008 | SN
Mit Walter Stramitzer hat die Pinzgauer Lokalbahn wieder einen Chef vor Ort, der entscheiden darf. Die Mitarbeiterzahl bei der Bahn wird fast verdoppelt. ANTON KAINDL
Anton Kaindl Zell am See (SN). Die Pinzgaubahn, die seit Dienstag Pinzgauer Lokalbahn heißt, hat wieder einen Mann vor Ort, der Entscheidungen fällen darf. Er heißt Walter Stramitzer (44).
Als seine Hauptaufgabe in den ersten Tagen sieht er es, sich um die Mitarbeiter zu kümmern. Die sind in den letzten Jahren praktisch mit der Bahn allein gelassen worden. Im ÖBB-Apparat mit seinen zahlreichen Teilgesellschaften war es für sie schwierig, einen zuständigen Ansprechpartner zu finden. In Zell am See ließ sich kaum jemand aus der Chefetage blicken.
Stramitzer ist gebürtiger Wiener und Eisenbahner von der Pike auf. Er wurde bei den ÖBB ausgebildet und ist seit acht Jahren bei der Lokalbahn. Dort leitet er die Abteilung Eisenbahnbetrieb und baute den internationalen Güterverkehr auf. "Ich war in ganz Österreich tätig", sagt Stramitzer. "Nach Salzburg bin ich gekommen, weil es hier die beste Lebensqualität gibt." Auch die Pinzgaubahn und viele Mitarbeiter kennt er gut. "Ich habe vor zehn Jahren eineinhalb Jahre lang das Team bei der Renovierung einer Lok geleitet."
"Im Rahmen des Wirtschaftsplanes liegen alle Entscheidungen bei ihm", sagt Lokalbahn-Direktor Gunter Mackinger. "Stramitzer kann mit den Anrainern und Mitarbeitern verhandeln und soll Konzepte und Verbesserungsvorschläge erstellen." Unterstützt wird Stramitzer von Alexandra Scharzenberger, die sich - wie bei der Schafbergbahn - um das Marketing kümmert.
Mackinger sprühte am Dienstag vor Optimismus und glaubt, dass die Überzeugung auch auf die Oberpinzgauer überspringt. "Der Start war problemlos", sagte Mackinger. "Jetzt müssen wir den Alltagsbetrieb schaffen und die vorhandenen Fahrgäste überzeugen." In Zukunft werden auf allen Zügen Schaffner mitfahren. "Das ist die Zukunft", sagt Mackinger. "Der Schaffner ist der wichtigste Kontakt zum Kunden. Bei uns braucht man keine Fahrgastmatura, um an Fahrscheine zu kommen", meinte er in Anspielung auf die kritisierten Automaten der ÖBB.
Die neuen modernen Niederflurwagen erwartet Mackinger noch im Sommer. Diese sollten schon seit Herbst im Pinzgau sein, waren aber zu laut und nicht genehmigungsfähig. Inzwischen hat der slowakische Hersteller die Probleme gelöst. Vergangene Woche haben die ÖBB die Garnituren abgenommen. "Mit diesen Zügen in S-Bahn-Standard werden die Pinzgauer die Bahn anders wahrnehmen", glaubt Mackinger.
Noch heuer will er die Behördenverfahren für den Wiederaufbau der Strecke nach Krimml abschließen und 2009 bauen. Das Personal wird von 25 auf etwa 45 Mitarbeiter aufgestockt. "Wir brauchen vor allem Schaffner und Lokführer", sagte Mackinger. Auch eine Bahnmeisterei mit fünf Leuten wird es geben.
Quelle:
Salzburger Nachrichten
02.07.2008
Neuer Fahrplan ab dem 7. Juli
Ab dem 7. Juli tritt ein neuer Fahrplan auf der Pinzgaubahn in Kraft.
Unter folgenden Adresse abrufbar:
Pinzgauerlokalbahn.at
Allerdings beinhaltet der Fahrplan nur geringfügige Änderungen. Größere Fahrplanänderungen
sind erst zum Fahrplanwechsel Ende dieses Jahres zu erwarten.
02.07.2008
Übernahme der "Pinzgauer Lokalbahn" durch das Land und Salzburger Lokalbahn vollzogen
Seit dem 01. Juli ist die Salzburger Lokalbahn (SLB) neuer Betreiber der Schmalspurbahn in den Oberpinzgau.
Äußerlich fällt das de Kunden durch das neue Logo an den Fahrzeugen auf.
So wurde sämtliche alte ÖBB Logos entfernt und durch solche der SLB ersätzt.
Bilder gibt es im Internet im
Schmalspur-Modell Forum zu sehen.
Seit kurzem ist auch die neue Homepage der Pinzgauer Lokalbahn online gegangen
und ist unter folgenden Internetadresse aufrufbar
www.pinzgauerlokalbahn.at
und ersätzt damit die alte Homepage der ÖBB.
Ausschnitt aus "Salzburg Heute":
your.orf.at
Nach drei lange Jahren des Wartens hat die Pinzgaubahn wieder ein Perspektive
und die Salzburger Landesregierung hat das geschafft, was viele Pessimisten
für nicht mehr möglich hielten. Die SCHMALSPURIGE Pinzgaubahn wird
modernisiert und wird in 1 1/2 Jahren wieder Krimml erreichen. Ein großer
Tage für die Infrastrukturentwicklung des Oberpinzgaus!
02.07.2008
Pinzgau-Bahn fährt ab 1. Juli unter neuer Flagge[30.06.2008]
[Land Salzburg]Haslauer: "Bekenntnis zur Schiene, zum Öffentlichen Verkehr und zur Infrastruktur in den ländlichen Regionen unseres Landes"
"Ab morgen gehört die Pinzgau-Bahn dem Land Salzburg und ab morgen fährt die Bahn unter der Flagge der Salzburg AG. Damit beginnt eine neue Ära für ein wahrlich symbolhaftes Verkehrsprojekt für den Oberpinzgau. Die Rettung dieser Bahn – allen Rückschlägen und Schwierigkeiten zum Trotz – ist für mich auch ein Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Schiene und zum Öffentlichen Verkehr. Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass Salzburg bereit ist, in die Infrastruktur in den ländlichen Regionen und nicht nur im Zentralraum zu investierte. Wir sperren auf und bauen aus. Das ist die Botschaft, die vom heutigen Tag ausgeht", sagte Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Montag, 30. Juni, in einem Informationsgespräch.
Dank an die Verhandlungspartner
Haslauer bedankte sich bei allen Verhandlungspartnern: "Sie haben dazu beigetragen, dass wir heute einen Dauerbrenner der Salzburger Innenpolitik zu einem guten Ende führen können." Bei der heutigen Vertragsunterzeichnung waren Direktor Gunter Mackinger vom Geschäftsfeld Verkehr der Salzburg AG, Ing. Reinhard Sieber von der ÖBB-Holding AG, Mag. Gilbert Trattner, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur Bau AG, sowie stellvertretend für die gesamte Region Bürgermeister Franz Wenger aus Taxenbach und Bürgermeister Hans Warter aus Piesendorf anwesend.
Das Konzept zur Übernahme
Die Übernahme der Pinzgau-Bahn von den verschiedenen Konzerngesellschaften der ÖBB erfolgt nach folgenden Eckpunkten:
- Erwerb der Liegenschaften, Infrastruktur und Gebäude, die für den Betrieb erforderlich sind, durch das Land Salzburg von den ÖBB um 1 Euro
- Für die Liegenschaft in Tischlerhäusl erhält das Land ein Realservitut mit Kaufoption um 1 Euro
- Das Land Salzburg wird Konzessionär und schließt hiezu mit der SLB einen Betriebsführungsvertrag ab
- Die Verwaltung und Betreuung der Liegenschaften, Infrastruktur und Gebäude wird von der Salzburger Lokalbahn (SLB) durchgeführt
- Die SLB führt weiter die Betriebsführung, Instandhaltung sowie die Wiederaufbau- und Sanierungs-/Linienverbesserungsmaßnahmen im Auftrag und auf Rechnung des Landes durch (Infrastrukturnutzungs- und -betriebsvertrag)
- Die SLB erwirbt von den ÖBB Fahrzeuge und sonstige Betriebsmittel (Werkstattaus-rüstung, Büromöbel, etc.) um 1 Euro und führt notwendige Investitionsmaßnahmen an den Fahrzeugen (insbesondere Modernisierungen) nach Zustimmung und mit Zuschüssen des Landes durch
- Die SLB übernehmen aus dem zwischen ÖBB und Hypo Leasing bestehenden Leasingvertrag die Neubau-Fahrzeuge (fünf Niederflurwagen, eine Lokomotive) und werden dafür vom Land bezuschusst
- Die SLB wird von der Salzburger Verkehrsverbund GesmbH (SVG) mit der Erbringung von Verkehrsleistungen mittels Bruttobestellung beauftragt (Verkehrsdienstevertrag)
- Das Land stellt der SVG die für diese Bestellung erforderlichen Mittel zur Verfügung
- Die ÖBB geben für den Wiederaufbau 12,948 Millionen Euro an Investitionsmitteln dem Land mit
- Der Bund leistet Investitionszuschüsse von 10 Millionen Euro, zahlbar in vier Raten zu je 2,5 Millionen Euro ab 2008
- Der Bund finanziert jährlich für gemeinwirtschaftliche Leistungen Beträge von 1,1 Millionen Euro
- Das Personal wird zunächst von den ÖBB durch die SLB geleast und nach einem Zeitraum von etwa ein bis eineinhalb Jahren analog zur Schafbergbahn übernommen.
Wiederaufbau und Sanierung der Schieneninfrastruktur
Zur Sicherstellung eines erfolgreichen Betriebs der Pinzgau-Bahn ist zunächst die Wiedererrichtung des vom Hochwasser 2005 teilweise zerstörten Streckenabschnitts zwischen Mittersill und Krimml erforderlich. Nur dann wird die Bahn wieder für die Fahrgäste attraktiv. Insbesondere die touristische Nachfrage leidet unter dem Streckenunterbruch, da in Mittersill auf Busse als Schienenersatzverkehr umgestiegen werden muss. Zur Reduzierung der Fahrzeit der Bahn, zur besseren Erreichbarkeit der Haltestellen und mithin zur Steigerung der Attraktivität der Bahn gegenüber dem motorisierten Individualverkehr sowie gegenüber den derzeit noch parallel verlaufenden Busverkehren sind Sanierungs- und Linienverbesserungsmaßnahmen auch zwischen Zell am See und Mittersill vorgesehen. In Summe betragen die Investitionen für Wiederaufbau und Sanierung/Linienverbesserung und für sonstige Investitionen (Fahrbetriebsmittel) voraussichtlich 32,3 Millionen Euro (Preisbasis 2007).
Die Pinzgauer Gemeinden übernehmen im Wege eines mit Salzburg AG/Salzburger Lokalbahn abzuschließenden Dienstleistungsvertrag Betreuungsleistungen an Haltestellen und der Strecke im Umfang von bis zu 160.000 Euro jährlich sowie Vermarktungsbeiträge von 80.000 Euro im Jahr.
Sicherstellung der Verkehrsdienste
Mit der Salzburg AG/Salzburger Lokalbahn werden ein Verkehrsdienstevertrag sowie ein Infrastrukturnutzungs- und -betriebsvertrag abgeschlossen. Die Verträge sehen eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren vor, in denen die Wiederaufbau- und Sanierungs-/Linienverbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen sowie die Gesamtstrecke mit dem zwischen dem Land, den Gemeinden und der SLB abgestimmten Betriebskonzept befahren werden soll. Darüber hinaus wird die SLB – wo wirtschaftlich sinnvoll und machbar – wieder den Güterverkehr auf der Bahnstrecke aufnehmen. Die definierten Betriebsleistungen können vom Land jederzeit aufgrund der Baumaßnahmen oder anhand der Fahrgastnachfrage angepasst werden.
Wesentliche Eckpunkte des künftigen Betriebskonzepts, das auch ein auf den Bahnbetrieb abgestimmtes und damit Parallelverkehre vermeidendes Busangebot enthält, sind nach Wiederinbetriebnahme der Gesamtstrecke:
Attraktiver Taktfahrplan (14 Zugpaare Zell am See – Krimml, 12 Zugpaare Zell am See – Fürth-Kaprun, 8 Buspaare Zell am See – Krimml, Montag bis Sonntag)
- Reduzierung der durchschnittlichen Fahrzeit auf höchstens 1 Stunde 26 Minuten Zell am See – Krimml bzw. 42 Minuten Zell am See – Mittersill
- Verknüpfung Bahn/Bus mit der Buslinie Lienz – Innsbruck in Mittersill
- Führung eines Fahrradzuges täglich zwischen Mai und Oktober auf der Gesamtstrecke Zell am See – Krimml
- Stärkung des Dampfzuges durch vorerst zwei wöchentliche Betriebstage mit Ausbau anhand der Nachfrage
- Anschlussbus Krimml Bahnhof – Krimml Wasserfälle
- Anschlussbus Fürth-Kaprun – Kaprun Ort
- Anschlussbus in Uttendorf saisonal zum Weißsee
- 2-Stunden-Takt auf Buslinie Zell am See (Postamt) – Krimml Ort (Wasserfälle)
- 1-Stunden-Takt auf Buslinie (Thumersbach) – Zell am See – Kaprun Ort – (Kesselfall)
Zur weiteren Attraktivierung des Angebotes ist die Beschaffung weiterer Fahrzeuge beabsichtigt, sofern diese Beschaffung aus dem Gesamtbudget nach Abzug der Infrastrukturinvestitionen möglich ist.
Darüber hinaus sind organisatorische Maßnahmen wie folgt vorgesehen:
- Sofortige Einsetzung eines Vor-Ort-Managements für die Pinzgau-Bahn in der Dienststelle Tischlerhäusl mit eigener Verantwortung und Entscheidungskompetenz
- Ausarbeitung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen im Einvernehmen mit der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern und dem Land
- Neugestaltete Fahrzeuge ("Redesign").
Zur Unterstützung der Vermarktung der Pinzgau-Bahn leisten die Gemeinden über die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern einen jährlichen Vermarktungszuschuss von insgesamt 80.000 Euro, davon 50.000 Euro in bar und 30.000 Euro in Sachleistungen.
Durch die Übernahme der Pinzgau-Bahn werden kurzfristig 25 bis 30 und längerfristig nach Wiederinbetriebnahme der Gesamtstrecke von Zell am See bis Krimml 45 Arbeitsplätze in der Region Oberpinzgau auf Dauer gesichert.
Finanzierung von mehr als 32 Millionen Euro
Zur Finanzierung der Infrastruktur- und Fahrzeuginvestitionen sind in den Jahren 2008 bis 2011 in Summe voraussichtlich 32,3 Millionen Euro erforderlich. Dazu werden Leistungen der ÖBB in Höhe von 12,948 Millionen Euro und des Bundes in Höhe von zehn Millionen Euro erbracht. Die aus dem Landeshaushalt zurverfügungzustellenden Mittel für die genannten Investitionsmaßnahmen betragen somit 9,352 Millionen Euro. Die Fahrzeugbestellung und die Ausbaumaßnahmen sind dabei so aufeinander abzustimmen, dass es zu keinen Kostenüberschreitungen kommt.
Das Land stellt zur Finanzierung des laufenden Betriebes der Pinzgau-Bahn ab 2009 indexgesichert 1,33 Millionen Euro und ab 2011 weitere indexgesicherte 140.000 Euro zur Verfügung. Das Land leistet aus dem laufenden Wirtschafts- und Tourismusförderungsbudget im Jahr 2008 einen Betrag von 50.000 Euro und ab 2009 einen jährlichen Vermarktungszuschuss von indexgesichert 150.000 Euro pro Jahr. M129-110
Quelle>
www.salzburg.at
27.06.2008
Salzburg. Die Betriebsführung der Pinzgauer Lokalbahn durch die Salzburger Lokalbahn sowie der Ausstieg aus der Objekt Werbung GmbH waren die wesentlichen Themen der heute (27. Juni 2008) stattgefundenen Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation.
Dazu AR-Vorsitzender LH-Stv. a.D. Dr. Othmar Raus: „Die Salzburg AG geht ihren Weg als erfolgreicher Vielfach-Dienstleister konsequent weiter. Das große Know-how im öffentlichen Verkehr wird nun der neuen Pinzgauer Lokalbahn zugute kommen. Mit dieser Hilfe werden die Zusagen des Landes Salzburg gegenüber der Pinzgauer Bevölkerung eingelöst und versucht, das Verkehrsangebot zu verbessern.
[...]
Kommenden Montag, 30. Juni 2008, kommt es zur Übernahme der Pinzgauer Lokalbahn von der ÖBB durch das Land (als Eigentümer) sowie durch die Salzburger Lokalbahn (als Betreiber). Die Pinzgauer Lokalbahn verfügt über eine Streckenlänge von 53 Kilometern. Die Eisenbahn ging 1898 in Betrieb und beförderte zuletzt zwischen Zell am See und Krimml jährlich rd. 700.000 Fahrgäste. Seit dem Hochwasser 2005 ist die Strecke zwischen Mittersill und Krimml (rd. 25 km) unterbrochen; diese wird derzeit durch einem Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient. Auf der Pinzgauer Lokalbahn kommen sowohl Diesel- wie auch Dampftriebfahrzeuge zum Einsatz. Bei den geplanten Investitionen in nächster Zeit ist neben dem Wiederaufbau der überspülten Strecke zwischen Mittersill und Krimml auch der Ankauf einer neuen Wendezug-Garnitur vorgesehen.
Konzessionsinhaber sowie Besitzer von Infrastruktur, Gebäuden und Liegenschaften ist das Land Salzburg. Das Land Salzburg bestellt bei der Salzburg AG bzw. deren Geschäftsfeld Verkehr die Betriebsführung der Pinzgauer Lokalbahn durch die Salzburger Lokalbahn. Die ÖBB verkaufen die Liegenschaften und die Infrastruktur an das Land sowie die Fahrzeuge und die sonstigen Anlagen an die Salzburg AG. Die Investitionen von rd. 33 Mio. Euro gehen zum Großteil in die Wiederherstellung der Strecke (insgesamt € 27 Mio. für die Infrastruktur). Die Salzburg AG übernimmt dafür die Betriebsführung. Die ÖBB verleihen zunächst die Mitarbeiter an den Betriebsführer Salzburg AG, über die Übernahme der Mitarbeiter wird später entschieden. Dieses Modell hat sich bereits bei der SchafbergBahn bzw. WolfgangseeSchifffahrt bewährt.
Für die Zukunft ist auch die Wiederaufnahme des Güterverkehrs bei entsprechender Wirtschaftlichkeit geplant. Im Vollbetrieb werden bei der Pinzgauer Lokalbahn etwa 45 Mitarbeiter beschäftigt sein. Arno Gasteiger: „Land Salzburg wird Eigentümer der Bahnanlagen und Besteller der Verkehrsleistung. Die Salzburg AG wird den Betrieb führen und sich darum bemühen, das Angebot zu verbessern und die Auslastung zu steigern. Der Leiter des Verkehrsbereichs der Salzburg AG Gunter Mackinger hat bewiesen, dass er öffentlichen Verkehr attraktiv und erfolgreich organisieren kann. Die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur werden vom Land, von der Republik Österreich und von den ÖBB finanziert. Jener Teil der Betriebskosten, der nicht aus Tarifeinnahmen erlöst werden kann, wird vom Land und der Republik Österreich abgedeckt." Damit ist bei der Pinzgauer Lokalbahn eine ähnliche Situation wie beispielsweise bei Anschlussbahnen von Betrieben wie Stiegl, MDF-Hallein oder Salzburger Abfallbeseitigung gegeben: die Fahrzeuge und das Personal sind bei der Salzburg AG, die Infrastruktur inkl. der damit verbundenen Risiken liegen beim Besteller, und die Vergütung erfolgt nach dem Brutto-Prinzip.
Die Salzburg AG wird somit – vorbehaltlich der Beschlüsse durch die Salzburger Landesregierung – mit 1. Juli 2008 Betreiber der Pinzgauer Lokalbahn.
[...]
Quelle
www.salzburg-ag.at
11.06.2008
Bundesbahnen schmücken die "Braut" Pinzgaubahn
11.06.2008 | SN
Verträge sollen am 30. Juni unterzeichnet werden - 32 Mill. Euro für attraktivere Bahnstrecke
ZELL AM SEE (SN). Die Rettung der Pinzgaubahn ist auf Schiene: In der Regierungssitzung am 30. Juni sollen die zwölf Verträge mit den ÖBB abgesegnet werden. Das Konzept sieht vor, dass das Land Salzburg die Bahn übernimmt. Am 1. Juli soll die Salzburg AG den Betrieb aufnehmen. Dafür ist noch ein Beschluss im Aufsichtsrat nötig.
In den Wiederaufbau von Mittersill nach Krimml, weitere technische Verbesserungen sowie neues Wagenmaterial sollen in Summe 32 Mill. Euro investiert werden. Die ÖBB sagen 12,948 Mill. Euro zu, weitere 10 Mill. Euro soll das Infrastrukturministerium beitragen. Den restlichen Betrag muss das Land finanzieren.
"Mir war das Signal an den Oberpinzgau wichtig, dass wir nicht zu-, sondern aufsperren", betonte LH-Stv. Wilfried Haslauer (ÖVP). Der Wiederaufbau bis Krimml soll bis Ende 2009 erfolgen. Damit soll die Kilometerleistung von aktuell 300.000 auf 621.000 Kilometer pro Jahr gesteigert werden. Haslauer: "Die Bahn soll viel schneller und komfortabler werden." Als "touristisches Zuckerl" ist auch der Einsatz einer Dampflok geplant.
Die ÖBB haben sich dazu durchgerungen, die "Braut" noch besser aufzuputzen. Ein Hintergedanke könnte sein, dass die Pinzgaubahn zum Modellfall für die Privatisierung von Nebenbahnen werden könnte. Die Oberpinzgauer Gemeinden verpflichten sich in einem Mobilitätsvertrag mit dem Land zu vielen Zugeständnissen (Laufzeit: 14 Jahre). So sollen sie mit Hilfe der Raumordnung für eine dichtere Besiedlung in fußläufiger Entfernung der Bahnhöfe sorgen. Der regionale Berufs- und Schülerverkehr soll von der Bahn erledigt werden. Die Busse sollen vor allem Siedlungen abseits der Bahn erschließen.
29.04.2008
Start in die Radlsaison
Seit vergangenem Wochende transportiert die Pinzgaubahn wieder ihr
Fahrrad von Zell am See nach Krimml oder umgekehrt.
Die Züge 8:49 Uhr (R3308), 10:49 Uhr (R3312), 16:49 Uhr (R3324) und 18:49 Uhr (R3328) ab Zell am See
werden mit einem 5090 und einem Anhänger geführt. Ab 26.04.2008
sollten die Radlzüge aus einer 2095 und Personenwagen bestehen.
ÖBB Plakat zur Fahrradbeförderung siehe
hier
25.04.2008
Viertler wettert wieder gegen Pinzgaubahn
Der Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler wird von den Slazburger
Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe folgendermaßen zitiert:
Die Bahn in ihrer derzeitigen Form ist ein Geisterzug, den keiner braucht.
Wenn sie nur darauf ausgelegt ist, im Sommer 30.000 Fahrräder für Touristen
zu transportieren, ist es besser, wenn wir allen Gästen einen Alpenrundflug
zahlen.
Die Einstellung des Mittersiller Bürgermeisters gegenüber der
Pinzgaubahn dürfte inzwischen bekannt sein, doch scheint sein Argumentation
wenig stichhaltig zu sein. Die Fahrgastzahlen der Pinzgaubahn dürften
natürlich höher sein, wobei 550.000 Fahrgäste in der derzeitigen
Situation sehr beachtlich sind (die Murtalbahn befördert auf einer mehr
als doppelt so langen Strecke eine ähnliche Meng an Fahrgästen).
Durch den Schienenersatzverkehr zwischen Mittersill und Krimml sind bereits
viele Touristen verloren gegangen und wer zwischen diesen Ortschaften
wohnt und in Richtung Zell am See will wird nicht mehr in Mitterisll in den Zug
umsteigen, sondern gleich einen dirchgehenden Bus benutzen. Deshalb ist
für eine zukunftsfähige Pinzgaubahn ein Wiederaufbau des
Abschnitts Mittersill Krimml unbedingt notwendig.
Des weiteren sollte sich Herr Viertler überlegen, warum es angeblich
zu "Geisterzügen" kommt. Er selbst macht nichts für eine zukunftsfähige
Pinzgaubahn, sondern kritsiert nur. Doch so ändert sich nichts!!
Herr Viertler sollte anstatt von Luftschlössern wie ein unbezahlbaren
S-Bahn zu träumen versuchen das Beste aus dem Möglichen (mit der Pinzgaubahn) zu machen.
Aber solange 550.000 Fahrgäste die Züge benutzen fahren, fährt die Pinzgaubahn
nicht leer, womit die Aussage mit Geisterzügen widerlegt sei,
außer Herr Viertler leidet unter Größenwahn. Außerdem
würde die pinzgauer Straßen es wohl kaum verkraften wenn die
550.000 Fahrgäste auf Autos umsteigen. Die Vergangenheit hat gezeigt,
dass manche Leute unbelehrbar sind, aber wer weiß was Herr Viertler
in der Zukunft denkt...
12.03.2008
2095.06 wurde heute von St. Pölten ins Salzburger Land transportiert
und wir wohl morgen nach Zell am See gebracht. Im Gegenzug wird 2095.15
voraussichtlich den Pinzgau verlassen.
Sichtungsbild von DSO
hier
09.03.2008
Zugunglück: Kein Strafprozess
08.03.2008 | SN
Pinzgaubahn-Kollision mit zwei Toten: Ermittlungen gegen Lokführer eingestellt
Andreas widmayer salzburg (SN).
Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Zusammenstoß
zweier Züge der Pinzgaubahn zwischen Bramberg und Mühlbach am 2. Juli 2006
mit zwei Toten und 35 teils schwer Verletzten hat die Salzburger Staatsanwaltschaft
das Strafverfahren jetzt eingestellt. Gegen den Fahrdienstleiter sowie
gegen einen der beiden Lokführer war wegen fahrlässiger Gemeingefährdung
ermittelt worden; Fahrdienstleiter Helmut B. verstarb inzwischen Ende
2006 im Alter von 41 Jahren. Helmut B. und der 40-jährige Lokführer
Fritz N. hatten sich gegenseitig belastet. "Die Verantwortung des
Lokführers war einerseits technisch nicht widerlegbar, andererseits
standen seiner Version nur die Angaben des Verstorbenen gegenüber.
Deshalb mussten wir das Verfahren einstellen", betonte Barbara Feichtinger,
Sprecherin der Anklagebehörde.
Der gerichtlich beeidete Verkehrsunfall-Sachverständige Gerhard Kronreif
hatte festgestellt, dass eindeutig menschliches Versagen und nicht ein
technisches Gebrechen das Unglück verursacht hatte. Allerdings ist
Behördensprecherin Feichtinger zufolge nicht mit der "für ein Strafverfahren
erforderlichen Sicherheit" zuordenbar, welcher der beiden Verdächtigen
einen Fehler begangen hat.
Lokführer Fritz N. hatte damals sein Triebfahrzeug von Krimml Richtung
Zell am See gesteuert. Kurz nach Verlassen des Bahnhofs Bramberg kollidierte
sein Schienenfahrzeug auf dem eingleisigen Abschnitt mit einer entgegenkommenden
Garnitur, wobei deren Lokführer Robert K. sowie eine Passagierin getötet wurden.
Laut Staatsanwaltschaft hatte Lokführer N. im Vorverfahren beteuert,
vom Fahrdienstleiter via Sprechfunk eine - außerplanmäßige - Fahrerlaubnis
bis Bramberg erhalten zu haben. Der später verstorbene Fahrdienstleiter
hatte jedoch betont, N. hätte in Bramberg auf den entgegenkommenden Zug warten müssen.
Diese Aussagen waren aber technisch nicht rekonstruierbar - wohl nicht
zuletzt auf Grund von Schlampereien im Bereich der ÖBB: So war die
Sprachaufzeichnung des Sprechfunks schon lange vor dem Unfallzeitpunkt
defekt.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Zugunglück: Kein Strafprozess
07.03.2008
Inzwischen ist der Wagenpark der Pinzgaubahn fast einheitlich lackiert.
Vor kurzem hat auch B 4ip/s 3066 in rot weißer Lackierung die
Werkstatt verlassen (siehe Bild bei bahnbilder.warumdenn.net klick
hier).
Der kombinierte Gepäckwagen BD 4ip/s 4264 ist damit der letzte
Personwagen der ÖBB in der rot weiß grünen Lackierung.
07.03.2008
Verkehr 04.03.2008
Zukunftswerkstatt fordert S-Bahn im Pinzgau
Nach den Saalfeldner Grünen fordern nun auch Mittersiller Bürger eine S-Bahn für den Pinzgau.
Anlass war die Mittersiller Zukunftswerkstatt, bei der das Entwicklungskonzept
der Stadt öffentlich präsentiert wurde.
S-Bahn müsste auf Normalspur fahren
Der Tenor bei dieser Zukunftswerkstatt lautete: Eine S-Bahn zwischen Lend,
Zell am See und Mittersill könnte den ganzen Pinzgauer Zentralraum mobiler machen.
Damit aus der Pinzgaubahn allerdings eine attraktive S-Bahn in den Pinzgauer
Zentralraum werden kann, müsste sie auf Normalspur fahren, sagt der für
Raumordnung zuständige Mittersiller Gemeinderat Martin Reicholf.
In 28 Minuten in Zell am See, in 45 Minuten in Saalfelden; "Wunsch danach kommt von Pendlern"
"Das ist insbesondere von Pendlern gekommen, die es leid sind, sich dem täglichen
Verkehrsstau, der sich morgens und abends durch den Oberpinzgau wälzt, auszusetzen", sagt Reicholf.
Die Mittersiller Bürger fordern damit etwas, das im Konzept des früheren
ÖBB-Managers Günther Penetzdorfer bereits vorliegt.
Mit einer S-Bahn könnten Mittersiller in 28 Minuten nach Zell am See und
in 45 Minuten nach Saalfelden gelangen. Dem Bildungsniveau im Oberpinzgau
täte das sehr gut, findet der Mittersiller Bürgermeister Wolfgang Viertler.
S-Bahn wäre auch für Schulbildung gut
"Der Oberpinzgau hört mit seinem schulischen Anschluss spätestens in Zell am See auf,
und das passt eigentlich nicht zusammen. Denn im Oberpinzgau arbeitet jeder Dritte im Bau- und Baunebengewerbe, und in Saalfelden haben wir diesbezüglich die besten Schulen des Landes.
Deshalb wäre es sehr gut, hier auch mit einem verbesserten Verkehrsanschluss
Möglichkeiten zu schaffen", argumentiert Viertler.
"Kommt mir nicht wie gigantische Summe vor" ; Umbau für Normalspur würde 120 Mio. kosten
Rund 120 Mio. Euro würde eine Pinzgaubahn auf Normalspur kosten, rechnet Gemeinderat Reicholf vor:
"Wenn ich jetzt die ganzen Baupreise von Unterflurtrassen und Umfahrungen hernehme, kommen mir die 120 Millionen eigentlich nicht als gigantische Summe vor. Ich weiß nicht genau, was der Zeller Umfahrungstunnel gekostet hat, aber ich glaube, da hätten wir die Pinzgaubahn fünfmal auf Normalspur verlegt."
Die Hoffnung auf eine Umfahrung in nächster Zeit haben die Mittersiller Bürger aufgegeben, weitere Wünsche aus der Zukunftswerkstatt sind eine Parkraumbewirtschaftung, ein Verkehrsleitsystem im Ort und weitere Geh- und Radwege.
(Quelle: Orf Salzburg)
Zukunftswerkstatt fordert S-Bahn im Pinzgau
Kommentar vom Autor dieser Internetseite: Ein neuer Bahnanschluß für den Pinzgau?
Ja! Ein neuer Bahnschluß wird hier aus der Gemeinde Mittersill gefordert,
doch über die Maßnahmen sind sich wohl die Wenigsten klar.
Eine Normalspurbahn die in 30min Zell am See mit Mittersill verbinden soll
braucht eine völlig neue Trasse, was enorme Kosten bedeutet.
Eine Normalspurbahn auf der Trasse der Schmalspurbahn würde keinerlei
Fahrzeitverbesserung bringen. Mit Trassenverbesserung an der bisherigen
Pinzgaubahn könnte man bereits mit viel weniger Geld ebenfalls beachtliche
Fahrzeitverkürzungen erreichen.
Warum sind für eine Normalspurbahn 120 Millionen € da, aber
bei der schmalspurigen Pinzgaubahn wird jeder Euro umgedreht. Deshalb
sollten sich die Mittersiller Politiker überlegen, ob der Umbau überhaupt sinnvoll ist, oder
ob man hier nicht ein Prestigeprojekt plant und nicht einsehen will,
dass auch eine Schmalspurbahn modern sein kann.
29.02.2008
Im Gegensatz zu den anderen ÖBB-Schmalspurbahnen ist auf der Pinzgaubahn
keine Betriebseinstellung über das kommende Wochenende wegen des
Sturms geplant. Grund dafür dürften die geringer Windsträken
sein, die im Pinzgau erwartet werden.
29.02.2008
Salzburg schwimmt im Geld - 140 Millionen Euro zusätzlich
22. Februar 2008 | 18:50 |
Einnahmen sprudeln. Im Budget 2008 kann Salzburg deutlich mehr ausgeben – unter anderem für Bildung, Klimaschutz und die Pinzgaubahn.
[...]
scheint die Zukunft der Pinzgaubahn. 1,9 Mill. Euro sind im Budget 2008 dafür vorgesehen.
„Damit sind wir zu 98 Prozent am Ziel angelangt“, betonte LH-Stv. Wilfried Haslauer (ÖVP).
Zusammen mit dem Geld der ÖBB könne man 2008 kräftig investieren,
sowohl in die Strecke als auch in neues Wagenmaterial. Einigen müsse man
sich jetzt noch mit dem künftigen Betreiber – Wunschpartner ist wie berichtet die Salzburg AG.
Die Inbetriebnahme sei im Frühjahr 2009 geplant.
Quelle: Salzburger Nachrichten
09.02.2008
Inzwischen gibt es eine Sonderseite zu den neuen Personenwagen.
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04.02.2008
- Für den morgendlichen Schülerzug steht inzwischen eine stilreine
Garnitur aus Stromlinienwagen im neuen Design zur Verfügung. Erfreulicherweise
wurde das Graffiti umgehend entfernt. Die Garnitur besteht aus folgenden
Wagen: B 4ip/s 3060,3050,3063 und BD 4ip/s 4260
- Der frisch lackierte 5090.03 befindet sich im Einsatz. Im Unterschied zu den anderen
roten 5090ern besizt er keinen ÖBB/Pinzgaubahn Schriftzug seitlich
am Wagenkasten und außerdem hat er die neuen Piktogramme an den Einstiegen.
-Der Bahnübergang am Bahnhof Niedernsill ist mit einer Lichtzeichenanlage ausgestattet.
- An km 25,8 wurde für wegen einem Durchlass mit (Frost-)Schäden
eine LA von 40 km/h verhängt. Dafür wurde die LA bei Niedernsill
in Richtung Mittersill beseitigt.
04.02.2008
Der Wiederaufbau
... bzw. der kommende Wiederaufbau ist noch nicht im Pinzgau zu erkennen.
Fairerweise muss man natürlich sagen, dass die Bauarbeiten frühstens im
Frühjahr beginnen sollen. Dennoch gibt es Veränderungen an
dem gesperrten Streckenabschnitt. So wurde bei Hollersbach Ladestelle
eine neue Brücke über die Salzach errichtet. Dabei
wurde die alte Strecke der Pinzgaubahn in Richtung Krimml um ca. 700m
abgetragen und das Flussbett der Salzach um diesen Bereich verbreitert.
Abschließend noch ein paar Bilder von den verschlafenen Bahnhäfen
Neukirchen und Wald ( + eines aus Mittersill).
Bahnhof Neukirchen am Großvendiger
Bahnhof Wald
Mittersill: Hoffentlich ändert sich diese Konstellation rasch; 5090 + Schienenersatzverkehr
04.01.2008
-Die neuen Niederflurwagen sind immer noch nicht bei Pinzgaubahn
eingetroffen, obwohlbereits ein Steuerwagen und ein Personenwagen im Herbst
in Brünn ausgestellt worden sind. Auch die neue Diesellok 2096.01
("Rehlein") ist immer noch in der Zugförderung abgestellt.
-Zwei zweiachsige gedeckte Güterwagen (einer ist vermutlich der Gm/s 1004-5)
stehen auf einem Firmengelände in Kaprun.
-Zeitungsartikel:
Pinzgaubahn gerettet
03.01.2008
-Der Personenwagen B 4 ip/s 3053 wurd aufgearbeitet und bekam
die neue rot/weiße Lackierung. Damit gibt es jetzt drei B 4ip/s in rot/weiß.
-5090.01 und 5090.06 sind für den Steuerwagenbetrieb umgebaut.
-Leider wurde die Schülerzuggarnitur Opfer von Grafittisprayern. Besonders
bedauerlich ist, dass davon die neu lackierten Wagen betroffen sind. Dies
ist leider kein Einzelfall, denn in den letzten Jahren wurden die Fahrzeuge der Pinzgaubahn
immer wieder Opfer solcher Straftaten.
Salzburger Nachrichten:
Klares Bekenntnis zur Pinzgau-Bahn
22.12.2007
Land soll Pinzgaubahn am 31. März übernehmen
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist ab de 31. März die Salzburg AG
der neue Betreiberder Pinzgaubahn. Des weiteren soll die Strecke bis Krimml
bis 2009 wieder aufgebaut sein.
Interessantes Detail am Rande: Die Salzburg AG war nicht der einzige
Bewerber um die Pinzgaubahn, denn in dem Zeitungsartikel ist die Rede von einem
französischen Bieter. Vermutlich wollte sich Veolia bei der ersten
Privatisierung einer ÖBB (Schmalspur-)Bahn beteiligen.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Näheres:
Land soll Pinzgaubahn am 31. März übernehmen (Salzburger Nachrichten)
11.12.2007
Lösung für die Pinzgaubahn?!
Die Übernahme der Pinzgaubahn scheint in greibarer Nähe zu sein.
Konkret heißt das, das Land Salzburg soll zum 31. März die Bahn
übernehmen und die Salzburg AG übernimmt die Abwicklung
des Verkehrs zum 1.April (vorausgesetzt der Aufsichtsrat der Salzburg AG stimmt zu).
Hoffentlich werden diese Ziele eingehalten und wirklich umgesetzt.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Näheres:
Lösung für die Pinzgaubahn (Salzburger Nachrichten)
01.12.2007
Dies und das aus dem Pinzgau
Bisher gibt es immer noch nichts neues über die Zukunft der Pinzgaubahn.
So scheint der Betreiberwechel zum Jahreswechsel nicht vollzogen zu werden,
da es zwischen Land und ÖBB noch einige Abstimmungsprobleme gibt.
Die 2096.001 hat immer noch keine Zulassung für die Strecke bis Mittersill
und die neuen Wagen sind vermutlich immer noch nicht im Pinzgau. Wenigstens
ist die Adapietung des 5090.01 für den Steuerwagenbetrieb abgeschlossen worden.
Sonstige Änderungen beim Wagenpark: Die Überholung des B 4ip/s 3050-7
ist seit dem Herbst abgeschlossen. Seit dem fährt er in der neuen
rot/weißen Pinzgaubahnlackierung. 5090.03 hat im dem Herbst
seine jaffa-Lackierung und fährt nun auch in rot, damit ist der 5090.02
der einzigste 5090 in jaffa bei der ÖBB.
Ein paar Bilder vom Innenraum der neuen Pinzgaubahnwagen gibt es unter
folgenden Links:
Außen
Fahrgastraum
Führerstand
Einstiegsbereich
(Die Bilder sind auf folgender Seite zu finden
http://www.zelpage.cz/clanky/co-je-k-videni-na-msv-brno-2007)
26.11.2007
Der neue Fahrplan der Pinzgaubahn ist da.
Fahrplan 2008
06.11.2007
Schienersatzverkehr
Wegen der Erneuerung des Oberbaus zwischen Niedernsill und Mittersill
findet vom 05.11.2007 bis zum 08.11.2007 zwischen Niedernsill und Mittersill
Schienenersatzverkehr mit Bussen statt.
Näheres:
hier
25.10.2007
Probleme mit den neuen Garnituren
Testfahrten der Zillertal mit den neuen Personenwagen ergaben, dass
die Lärmhöchstwerte um 10 Dezibel überschritten wurden. Um für
die Klimaanlagen auch genug Energie zu haben, besitzen die neuen Wagen eine eigene
Energieversorung auf dem Dach. Jedoch ist der solwakische Hersteller bereits
dabei eine Lösung für dieses Problem zu finden. Ob sich damit auch
die Inbetriebnahme der Pinzgaubahn-Fahrzeuge deutlich verzögern wird
ist noch nicht absehbar.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Näheres:
Pinzgaubahn: Lärmproblem bei neuen Garnituren (Salzburger Nachrichten)
15.10.2007
Mehr Geld
...kostet dieses Mal die Pinzgaubahn nicht. Sondern die Einnahmen des
Landes sprudeln, somit ist mehr Geld zu verteilen. Davon soll auch die
Zukunft der Pinzgaubahn profitieren.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Näheres:
Ein Traumjahr für die Politik (Salzburger Nachrichten)
10.10.2007
Ja zum ÖPNV im Pinzgau?
Diese Frage ist noch offen, da die neue Studie über die Pinzgaubahn,
die auch den gesamten ÖPNV im Pinzgau einschließt, darlegt,
dass 5,5 Milionen Euro zusätzlich investiert werden müssen.
Doch das ist unbedingt notwendig um auch in der Zukunft eine leistungsfähiges
ÖPNV-Konzept anzubieten. Die Studie sieht vor, Bus und Bahn völlig
neu zu ordnen. Dabei sollte vor allem der Parallelverkehr vermieden werden.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Näheres:
Die Pinzgaubahn kommt teuer (Salzburger Nachrichten)
07.10.2007
Der erste Steuer- und Mittelwagen der Pinzgaubahn ist fertig!! In Brünn
stellte der slowakische Herstelle bereits die Garnitur vor. Mit der Ablieferung
ist in zwei Wochen zu rechnen.
Ein Bild von der neuen Ganitur ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.bahnforum.info/mkportal/modules/gallery/album/a_7710.jpg
Über Geschmack bezüglich lässt sich bekanntlich streiten,
aber die Lackierung ist sicherlich kein Meisterwerk. Trotzdem bedeuten
die neuen Fahrzeuge viel für die Pinzgaubahn, denn sie setzten neue Maßstäbe
auf 760mm.
29.09.2007
Die Zukunft der Pinzgaubahn scheint gesichert. Landeshauptfrau Burgstaller
erreicht, dass die Pinzgaubahn mit 6 Millionen Euro mehr vom Bund
untersützt wird.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)Näheres bei den Salzburger Nachrichten:
Die "Retter" der Pinzgaubahn
18.08.2007
Im September soll sich das Schicksal der Pinzgaubahn entgültig entscheiden.
Die Zukunft hängt besonders von der finanziellen Unterstützung
des Bundes ab.
Über nimmt das Land die Bahn?
Fährt die Bahn jemal wieder bis Krimml?
All diese Fragen sollen dann hoffentlich geklärt sein. Belibt zu
nur hoffen, dass der Pinzgau und die Bahn nicht auf der Strecke bleibt.
(Quelle: Salzburger Nachrichten)
Weitere Informationen bei den Salzburger Nachrichten
hier.
August.2007
Inzwischen werden die 5090er für den Steuerwagenbetrieb adaptiert.
Äußerlich das vor allem durch die neue
Steuerleitung an der Front auf. Als erstes wird 5090.001 für den Betrieb vorbereitet.
2096.001 steht nach wie vor im Bereich der Zugförderungstelle
Tischlerhäusl abgestellt. Bis jetzt hat sie auch noch kei ÖBB-Logo
oder Schriftzug bekommen.
August.2007
Bei der Zillertalbahn stehen die neuen Dieselloks (D15, D16) bereits im
Plandienst. Die Loks wurden sogar wie der neue Steuerwagen für 80km/h
zugelassen. Es fanden bereits einige Testfahrten mit dem neuen Steuerwagen
VS 5 statt.
Das neuste der ZVB. D16 und VS5 im Bahnhof Jenbach
13.04.2007
Die "Zillertaler Verkehrsbetriebe"(=ZVB) haben ihren ersten neuen Steuerwagen
aus der Slowakei erhalten. Die ZVB und die ÖBB hatten bei einer gemeinsamen Bestellung
neue Persoen- und Steuerwagen bei Molinari Engineering für die Pinzgau-
und Zillertalbahn bestellt. Produziert werden die neuen Wagen bei
ZOS Vrutky in der Slowakei. Gegen Herbst sollen die ersten Wagen gleicher Bauart
im Pinzgau eintreffen.
Bilder und Informationen von Molinari
hier
16.02.2007
Die neue Dieselok (2096.001) mit dem Spitznamen Rehlein wurde von der Firma
Gemeinder aus Deutschland am Tischlerhäusl abgeliefert. Die Lok ist ein
Bestandteil zur Modernisierung der Pinzgaubahn, doch die ÖBB ist nicht
Besitzer der Lok, sondern die Hypo Salzburg.
Weiter Informationen und Bilder von der Firma
Gmeinder
und vom
ORF.
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