Aktuelles/Presse
07.01.2011
Neue Diesellok für die PLB
Im Dezember des letzen Jahres bestellte die Salzburg AG eine weitere Lokomotive
des Typs D 75 B’B‘-SE bei Gmeinder (GLG). Somit stehen der PLB in Zukunft
drei (fast) baugleiche Lokomotiven für den Personenverkehr zur Verfügung
Quelle GLG
07.01.2011
Winter an der PLB
Vs 82 mit Wendezug nahe der Haltestelle Vorstadl (02.01.2011)
Vs 81 zwischen Pirtendorf und Stuhlfelden (03.01.2011)
07.01.2011
Pinzgauer Rodlerzug
Ab 7. Jänner 2011 fährt jeden Freitag der neue Pinzgauer Rodlerzug
(solange die Rodelbahn in Betrieb ist).
- Rodelbahn und Seilbahn am Wildkogel abends in Betrieb
- Hinfahrt nach Bramberg mit den Planzügen der Pinzgauer Lokalbahn
- Rückfahrt Richtung Zell am See mit Sonderzug ab Bhf. Bramberg 21:30 Uhr
- Rückfahrt Richtung Krimml mit dem planmäßigen Postbus ab Bhf. Bramberg (Bundesstrasse) 21:44 Uhr
07.01.2011
Infrastruktur
Langsamfahrstellen:
- Westliche Einfahrt des Bahnhofs Bruckberg Golfplatz: 30km/h
- km 12,0 (Durchlass) 20km/h für Vs 81/82
- km 12,2 - 13,1 30 km/h
- km 22,0 - 22,4 30 km/h
07.01.2011
Areitbahn
Seit dem 12. Dezember 2010 halte die Züge an der neuen Haltestelle
Areitbahn. Fianziert wurde die Haltestelle durch die Stadt Zell am See und
die Schmittenhlöhenbahn AG. Somit haben die Skifahren einen kurzen
Weg von der Pinzgauer Lokalbahn zur Talstation der Areitbahn.
07.10.2010
Schmalspurexpo
Am 2. und 3. Oktober fand in Mittersill die Schmalspur Expo der ARGE Schmalspur statt.
Im Schulzentrum von Mittersill waren verschiede Anlagen und Hersteller untergebracht.
Im Nationalparkzentrum stellte die Schmalspur Modulbaugruppe ihre Anlage aus. Dazu finden Sie
hier
einen Bericht der Schmalspur Modulbaugruppe.
Neben der kleinen Eisenbahn gab es für die eisenbahnbegeisterten
auch bei der Pinzgauer Lokalbahn einiges zu sehen. Am Samstag und Sonntag
bespannten 2091.03 des Club 760 und 2190.01 der ÖGLB Sonderzüge, die
zwischen Zell am See und Krimml verkehrten.
2091.03 und 2190.01 bei einer Probefahrt an der Haltestelle Zellermoos
Der Sonderzug mit 2091.03 und 2190.01 am Sonntag Morgen bei Habachtal Weyerhof
07.10.2010
Pinzgauer Lokalbahn erreicht wieder Krimml
Nach fünf Jahren Schienenersatzverkehr erreichen endlich wieder Schmalspurzüge
den Bahnhof Krimml. Am 21. Juli erreicht erstmals, seit dem 2. Juli 2005 wieder
ein Zug den Bahnhof Krimml. Schließlich konnte am 11. September mit einem
Festakt der Planbetrieb aufgenommen werden.
Dieser Erfolg wurde aber erst durch das Engagement der Salzburger Loklabahn
(Salzburg AG) und der Landes-/ Kommunalpolitik möglich. Inzwischen konnte
auch die Kritik dieses Projekt überzeugt werden und somit stehen nun alle
Bürgermeister des Tals geschlossen hinter Bahn. Besonders wichtig war
für diesen Erfolg auch das regionale Engagement der Salzburger Lokalbahn,
dass das Erscheinungsbild der Pinzgauer Lokalbahn, zum Wohle des Kundens,
deutlich verbessern konnte. Hier ist besonders der Dienstellenleiter
Walter Stramitzer hervorzuheben.
Anlässlich der Streckeneröffnung verkehrten zwei Sonderzüge mit den Ehrengästen
von Mittersill nach Krimml. Der erste Zug bestand aus Vs 82 und drei
Niederflurwagen. Der zweite Zug wurde aus Vs 72, vier "Krimmlerwagen"
und einem Radlwagen gebildet.
Neben den Ansprachen zur Wiederöffnung wurde in Krimml die Diesellok Vs 72
auf die Gemeinde Wald im Pinzgau getauft und die neuste Diesellok Vs 82 auf "Pinzgau"..
Weitere Fotos auf der Homepage der Pinzgauer Lokalbahn
Fotos: Imre Karacsonyi
Vs 72 mit dem Eröffnungszug in Neukirchen
Vs 72 mit Wappen
Am Sonntag den 12.10.2010 erreicht Mh.3 wieder Krimml
11.07.2010
Ausstellung
Im Felbertauernmuseum Mittersill findet unter dem Motto "Totgesagte leben länger - 112 Jahre Pinzgauer Lokalbahn"
eine Sonderausstellung über die Geschichte der Pinzgauer Lokalbahn statt. Die Ausstellung kann noch bis zum 26.
Oktober 2010 besichtigt werden.
Weitere Informationen
Fahrzeuge
Am Fahrzeugpark der Pinzgauer Lokalbahn hat sich einiges getan. Die Hauptuntersuchung der Vs 51 wurde abgeschlossen.
Dabei erhielt die Lok ein drittes Spitzenlicht und eine neue Lackierung im SLB Design.
Auch an der Vs 72 wurden die Restarbeiten beendet und erstrahlt nun im SLB Design.
Der Triebwagen VTs 11 ist, nach der Revision, wieder im Einsatz. Außerdem kehrte VTs 13 nach der Unfallreparatur
aus St. Pölten zurück. Bei der Reparatur wurde der Triebwagen gleich in das SLB Design lackiert.
Somit sind alle Triebfahrzeuge der SLB Pinzgauer Lokalbahn im neuen SLB Design.
Neu zum dem Fuhrpark ist ein dreiachsiger Aussichtswagen gekommen. Der Wagen wurde unteranderem aus den gesammelten
Geldern für den Wiederaufbau der Strecke finanziert.
23.05.2010
Infrastruktur
Die Arbeiten an der Strecke Bramberg - Krimml haben begonnen. Sie finden
hier
einen aktuellen Bildbericht über die Bautätigkeiten.
Fahrzeuge
Am VTs 11 werden aktuell verschiedene Arbeiten durchgeführt, anschließend der Triebwagen eine Neulackierung in das
SLB Design.
An der Vs 72 werden noch verschiede Arbeiten durchgeführt, bevor die Lok analog zur Vs 73 lackiert wird.
18.04.2010
Güterverkehr
Es konnte wieder ein neuer Kunde für den Güterverkehr dazugewonnen werden. Es ist der Altmaterial
Entsorger in Uttendorf. Am 9.April wurden für den Kunden zur Beladung drei
offene Güterwagen (Eanos) aufgeschemelt am Bahnhof von Uttendorf bereitgestellt.
Quelle:
LOK Report
Infrastruktur
Der Bahnhof von Uttendorf wurde renoviert und hat einen neuen Außenanstrich bekommen.
SLB Foto
Nostalgieverkehr
Vom 6. Juni bis zum 3. Oktober verkehrt der Dampfzug an jedem Sonntag zwischen Zell am See und Mittersill.
Am 2. und 3. Oktober findet die Schmalspur Expo und Schmalspur Nostalgie statt.
Unteranderem werden die 2091.03 (Club 760) und die 2091.02 (Waldviertel) auf der Pinzgaubahn unterwegs sein.
05.01.2010
Fahrzeuge
Die Vs 82 ist seit dem Fahrplanwechsel bei Pinzgauer Lokalbahn im Planverkehr. Davor wurde sie mit dem VSs 102 für Probefahrten auf dem
Neubauabschnitt einsetzt. Die Maschine wird abwechselnd mit der Vs 81 eingesetzt. Die Garnituren werden aus einer Vs 8x VBs und VSs gebildet.
Der VSs 103 steht der Zeit am Tischlerhäusl abgestellt.
Die 2095.008 wurde am 25.11.2009 in Zell am See Tischlerhäusl verladen und nach St. Pölten gebracht. Ihr wurden die Wappen von Lunz am See
abgenommen.
Infrastruktur
Am 13.12.2009 ist der Neubau Abschnitt Mittersill - Bramberg in Betrieb gegangen. Die 11 Kilometer werden in 16 Minuten zurückgelegt.
Die Strecke ist größten Teils für 80 km/h zugelassen.
Die neuen Haltestellen sind:
- Rettenbach
- Hollersbach (Die neue Haltestelle liegt auf der Höhe der ehemaligen Ladestelle Hollersbach)
- Hollersbach Panoramabahn (komplett neu errichtet)
- Dorf Paßthurn (wurde zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut)
- Mühlbach im Pinzgau (nur noch ein Gleis)
- Wenns
- Bramberg (zweigleisiger Bahnhof)
Der Bahnhofsumbau von Fürth Kaprun wurde abgeschlossen. Es wurde ein Mittelbahnsteig errichtet. Die Ladegleise wurden entfernt,
sowie ein Großteil des Baumbestandes. Vor dem Bahnhofsgebäude an den Gleisen wurde ein Zaun angebracht.
Verkehr
Vom 13.12.2009 bis zum 11.04.2010 können im Bereich von Uttendorf Stubachtal und Bramberg können alle Planzüge der Pinzgauer Lokalbahn
mit einer Liftkarte der Hollersbacher Panoramabahn kostenlos benützt werden.
Näheres zu dem Angebot
hier.
Am 09 Januar findet in Mittersill das Brauchtums fest statt. Dazu setzt die Pinzgauer Lokalbahn zwischen Uttendorf Stubachtal
und Bramberg Sonderzüge ein.
Info Flyer und Fahrplan
Unfall am EK Rettenbach
Am 27.12.2009 kam es zu einem schweren Unfall am EK Rettenbach. Es waren die Vs 82 in den Unfall verwickelt.
Der PKW Lenker stab am 31.12.2009 an seinen schweren Verletzungen.
20-Jähriger rettete Mann aus Salzach
Pinzgau / 27.12.2009 / Online
Erneut kam es auf der Strecke der Pinzgauer Lokalbahn zu einem schweren Unfall. Am Sonntagvormittag prallte
in Mittersill ein Pkw mit einer Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn zusammen und stürzte anschließend in die Salzach.
Der 20-jährige Andreas Innerhofer rettete den 63-jährigen Pkw-Lenker.
(SN). Bei dem Unfall im Mittersiller Ortsteil Rettenbach wurde der Pkw aus bisher ungeklärter Ursache
noch 30 Meter von der Zuggarnitur mitgeschliffen und stürzte anschließend über eine Brücke in die Salzach.
Die Unfallstelle, eine Bahnkreuzung, ist mit Stop-Tafeln gesichert und eigentlich gut einsehbar. Als der Lokführer des herannahenden
Zuges aus Richtung Mittersill dies bemerkte, leitete er sofort eine Notbremsung ein. Der Pkw-Lenker,
ein 63-jähriger Mann aus Bramberg, wurde schwer verletzt.
Passant rettete Mann aus FahrzeugFeuerwehr und Rotes Kreuz bargen den Mann und hieften ihn über
die steile Böschung. Zuvor wurde der Pkw-Lenker von einen Passanten, dem 20-jährigen Andreas Innerhofer
, der zufällig vor Ort war, aus dem Fahrzeug gerettet. Anschließend wurde der verletzte Fahrer des
Fahrzeuges im Fahrzeug des Rote Kreuz Mittersill erstversorgt und für den Hubschraubertransport stabilisiert.
Insgesamt 30 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Mittersill waren mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.
Rollstuhlfahrer übersah Zug bei Bahnübergang. Erst vor wenigen Monaten ist die Diskussion um
die Sicherheit an Bahnübergängen neu entfacht. Nach dem Tod eines Rollstuhlfahrers in Mittersill
kritisierte vor allem Wolfgang Viertler, Bürgermeister von Mittersill, die Sicherheit an Bahnübergängen.
Für ihn sei der Bahnübergang an dem das Unglück geschah, „unzumutbar, weil er nicht einsehbar ist“.
Er sparte nicht mit Kritik: Es sei ein Wunder, dass dort so lang nichts passiert sei, sagte Viertler
in einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“. Die Pinzgaubahn sei 100 Jahre alt.
Entsprechend seien die Sicherheitsvorkehrungen oft nicht auf dem letzten Stand.
Viertler will das aber dem jetzigen Betreiber, der Pinzgauer-Lokalbahn-Gesellschaft, nicht vorwerfen:
„Die ÖBB war in puncto Sicherheit schwer bewegbar. Jetzt haben wir aber mit der Pinzgauer Lokalbahn
einen Partner, mit dem wir permanent Gespräche führen.“
© SN
Quelle:
Salzburger Nachrichten
13.11.2009
Fahrzeuge
Am 11.11.2009 wurde von der Firma Gmeinder Lokomotivenfabrik GmbH die zweite D 75 B'B'- SE in Zell am See angeliefert. Die Diesellok wird
als Vs 82 bei der SLB Pinzgauer Lokalbahn in Dienst gestellt.
Bilder von der Auslieferung bei der Firma Gmeinder Lokomotivenfabrik GmbH findet man auf der Homepage von Gmeinder.
Bilder Auslieferung
Fahrplan 2009/2010
Der Entgültige Fahrplan für die nächste Fahrplanperiode ist jetzt online auf der Homepage der SLB Pinzgauer Lokalbahn. Er entspricht
dem Entwurf der schon veröffentlicht wurde.
Fahrplan 2009/2010
10.11.2009
Wirbel um eingestellten Eishockey-Zug
Wirbel gibt es im Pinzgau um den Sonderzug für Eishockey-Fans.
Er wurde in der heurigen Saison von der Stadt Zell am See nicht mehr angeboten.
Nach Fanprotesten und ORF-Anfrage ist jetzt aber alles wieder anders.
Angebot wurde gut angenommen
Der EishockeyExpress war erst im Vorjahr unter SPÖ-Kurzzeit-Bürgermeister Bernd Kaiser eingeführt worden.
Der Sonderzug sollte das Parkplatzproblem rund um die Eishalle lösen und Eishockey-Fans nach jedem Heimspiel
sicher wieder nach Hause bringen.
Gemeinsam mit der Pinzgauer Lokalbahn hatte die Stadt den Zug,
der von Zell am See bis nach Mittersill gefahren ist, betrieben.
Angenommen werde dieses Angebot sehr gut, meinte Ex-Bürgermeister Kaiser noch im vergangenen Jänner.
Zwischen 60 und 80 Fahrgäste habe der Sonderzug nach jedem Spiel gezählt.
Fanproteste bei Spiel am Samstag
Zu Beginn der heurigen Eishockeysaison fehlt von dem Sonderzug aber jede Spur - sehr zum Ärger vieler Fans.
Auch am Samstag herrschte bei den Besuchern in der Zeller Eishalle Unverständnis.
"Also ich finde es schade, dass es den Zug nicht mehr gibt. Jugendliche wie ich können,
ohne dass sie von den Eltern zum Spiel gebracht werden und dann wieder abgeholt werden,
nicht mehr in die Eishalle zuschauen gehen", sagt eine 15-jährige Zuschauerin
am Samstag beim Spiel der Zeller Eisbären gegen Bregenzerwald.
Ein anderer Fan meint: "Ja, das ist eigentlich schade. Weil im Grunde wäre das eine gute Option,
dass man nicht mit dem Auto fahren muss. Und man könnte sich trotzdem mal ein Spiel in Ruhe ansehen
und danach vielleicht noch auf ein Bier in die Stadt schauen."
Nach ORF-Anfrage plötzliche Wendung
Auf Nachfrage des ORF beim Zeller Bürgermeister Hermann Kaufmann (ÖVP), warum der Sonderzug nicht mehr fährt,
sieht die Situation plötzlich etwas anders aus.
"Wir sind gerade in Verhandlungen mit der Pinzgauer Lokalbahn und wir werden auch schauen,
dass es den Zug bald wieder gibt. Es war einfach eine komplett neue Situation mit der Vereinsneugründung
und da ist auch der Verein etwas überfordert gewesen. Ich habe das ja auch neu übernommen.
Aber ich bin schon in Gesprächen mit Direktor Mackinger von der Salzburg AG und wir werden uns bemühen,
dass wir das wieder hinbekommen", sagt Bürgermeister Kaufmann.
Finanzierung kein Argument?
Außerdem habe die Stadt den Zug auch aus finanziellen Gründe auf's Abstellgleis gestellt, ergänzt Kaufmann.
Der SPÖ-Vizebürgermeister in Zell am See, Andreas Wimmreuter, sagt dazu:
"Dieses Argument ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar. Zum Einen haben wir im letzten Jahr 100 Euro
pro Zug als Stadtgemeinde dazu gezahlt - also das ist nicht so die große Summe."
"Und zum Anderen wurde jetzt - seit die ÖVP in Zell am See das Sagen hat - bereits bei einem Parkplatz für die
erste Stunde das Gratisparken eingeführt. Das heißt da kann man auf Einnahmen verzichten. Und dann auf der
anderen Seite das Argument beim EishockeyExpress, dass wir uns den nicht leisten könne,
das ist für mich nicht stimmig", meint Wimmreuter.
Um die Stimmen in der Gemeinde wieder in Einklang zu bringen, soll der EishockeyExpress bereits
innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder auf Schiene kommen.
© Carina Buchner, salzburg.ORF.at
Quelle:
ORF Salzburg
08.11.2009
Infrastruktur
Der Wiederaufbau der Strecke nach Krimml ist derzeit in vollem Gang.
Die Arbeiten am Unterbau begannen bereits Ende Juli.
Im Moment ist man dabei die Gleise bis Bramberg zu verlegen.
Der Bahnhof von Mühlbach wird in Zukunft nur noch eine Haltestelle sein, auf Grund
der Verbreiterung der Salzach. Dafür wird der Haltpunkt Dorf Paßthurn
zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut. Der Haltepunkt Dorf Paßthurn
bekommt zwei Außenbahnsteige, in Bramberg wird ein Mittelbahnsteig
errichtet. Alle Haltestellen und Bahnhöfe werden barrierefrei gebaut.
Bilder vom Wiederaufbau findet man auf der Seite der SLB Pinzgauer Lokalbahn.
Link
Die Umbauarbeiten am Bahnhof Fürth Kaprun werden vom 31 Oktober bis zum 2 November
fortgeführt. Dabei wird die westliche Einfahrtsweiche in Richtung
Piesendorf verlegt und ein Mittelbahnsteig errichtet. Die Nutzungslänge beträgt dann 80m.
Bericht in den Salzburger Nachrichten
Pinzgauer Lokalbahn fährt bald wieder bis Krimml
Pinzgau / 25.08.2009 / Online
Am Dienstag wurde das erste Gleisstück für den neuen Streckenabschnitt der Pinzgaubahn nach Krimml in Mittersill verlegt.
(SN, LK). "Die Erhaltung der Pinzgauer Lokalbahn und der nunmehr begonnene Wiederaufbau des Streckenabschnittes von
Mittersill bis Krimml sind ein Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Schiene für den öffentlichen Verkehr.
Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass Salzburg bereit ist, in die Infrastruktur in den ländlichen Regionen
und nicht nur im Zentralraum zu investieren", sagte Verkehrsreferent LH-Stv. Wilfried Haslauer am Dienstag bei
der Einhebung und Verschrauben des ersten Gleisstückes für den neuen Streckenabschnitt im Bahnhof Mittersill.
Strecke wurde bei Hochwasser zerstört.
Zur Sicherung eines erfolgreichen Betriebs der Pinzgauer Lokalbahn sei die Wiedererrichtung des vom Hochwasser im Jahr 2005
teilweise zerstörten Streckenabschnitts zwischen Mittersill und Krimml unbedingt notwendig.
Nur dann werde die Bahn wieder für die Fahrgäste attraktiv. Insbesondere die touristische Nutzung
der Bahn leide unter der Streckenunterbrechung, da derzeit in Mittersill auf Busse umgestiegen werden müsse.
In Summe betragen die Investitionen für Wiederaufbau und Sanierung dieses Streckenabschnittes und
für sonstige Investitionen (Fahrbetriebsmittel) rund 32,3 Millionen Euro.
"Mit Maßnahmen wie diesen wird nicht nur in den öffentlichen Verkehr investiert, sondern auch ein kräftiger
Impuls für die Bauwirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gesetzt", sagte Haslauer.
"Ich freue mich auch über die ermutigenden Zahlen zur bisherigen Entwicklung der Pinzgauer Lokalbahn.
Daraus geht hervor, dass die Menschen bereit sind, auf dieses Angebot zurückzugreifen, wenn Angebot und Qualität stimmen.
"Ermutigende Zahlen zum Neustart der Pinzgauer Lokalbahn. Die ersten Vergleichszahlen über die Frequenz der Pinzgauer Lokalbahn
stimmen optimistisch. Allein im Juli 2009 lagen die Fahrgastzahlen um 40 Prozent über jenen des Vergleichsmonats 2008,
des ersten Monats nach der Übernahme der Bahn durch die Salzburg AG. Im bisherigen Jahr 2009 wurden mit rund 2.500 Fahrradkarten
bisher etwa doppelt so viele verkauft wie im Vorjahr. Einer besonderen Beliebtheit erfreut sich die Pinzgauer Lokalbahn bei Radfahrern,
und auch die Dampfzugfahrten sind sehr erfolgreich, berichtete Arno Gasteiger, Vorstandssprecher der Salzburg AG.
Baustellenverkehr wird nach Möglichkeit über Schiene abgewickelt "In den kommenden Monaten des Jahres 2009 werden
im Abschnitt Mittersill bis Bramberg rund elf Kilometer der Pinzgauer Lokalbahn neu gebaut.
Dabei werden nicht nur die Gleise samt Unterbau erneuert, sondern auch vier größere Brücken neu errichtet
sowie erhebliche Investitionen in die Verbesserung der Sicherungsanlagen gemacht",
erklärte Landesbaudirektor Dipl.-Ing. Christian Nagl zum derzeit größten in Bau befindlichen
Projekt der Baudirektion. Die Materialanlieferungen an die Baustellen werden soweit das möglich ist über
die Schiene abgewickelt. Die Neubauabschnitte werden durchwegs auf dem neuen Salzach-Hochwasserdamm errichtet,
wo durchgehend Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h möglich sind. Noch heuer soll die Strecke bis Bramberg gebaut werden,
die Wiederinbetriebnahme des Teilstückes bis Krimml soll im Sommer 2010 erfolgen."Der Wiederaufbau
der Pinzgauer Lokalbahn ist ein Zeichen, dass in Salzburg der öffentliche Verkehr ausgebaut wird.
Ich bin sicher, dass sich die Pinzgauer Lokalbahn von einem Verkehrsmittel, das jahrelang im Dornröschenschlaf lag,
zu einer echten Pinzgauer Verkehrsader sowohl für Einheimische als auch für Gäste entwickeln wird", sagte Haslauer abschließend.
© SN
Quelle:
Salzburger Nachrichten
Fahrplan 2009/2010
Die SLB Pinzgauer Lokalbahn hat inzwischen den Fahrplan Entwurf für die neue Fahrplanperiode
veröffentlicht.
Die Züge nach Bramberg verlassen Zell am See jeweils zur vollen Stunde und zur halben Stunde nach Niedernsill.
Die weiteren Verändernungen:
- Stundentakt bis Bramberg
- Einstellung des 30min Takt im Stadtverkehr Zell am See. Nur noch während der Hauptverkehrszeit wird der 30min Takt gefahren
- Verlängerung des halbstündlichen Züge bis Niedernsill
- Der Nachtzug nach Mittersill wird nur noch zu besonderen Anlässen gefahren. Die Fahrtage werden rechtzeitig bekannt geben.
- Der Rad und Wanderzug sowie der Dampfzug fehlen noch im Fahrplanentwurf.
Fahrplanentwurf
Pkw kollidierte mit Pinzgaubahn
Mit einer Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn kollidierte Freitag gegen 13.15 Uhr ein Autolenker (83) auf dem Bahnübergang Salzachbrücke
in Mittersill. Der verletzte Lenker musste von 25 Mann der Feuerwehr Mittersill mithilfe einer Bergeschere aus dem Wrack befreit werden.
Da die Türen nicht geöffnet werden konnten, mussten die Einsatzkräfte das Dach entfernen. Der Lenker wurde vom Roten Kreuz in das Krankenhaus
nach Mittersill eingeliefert. Er dürfte das Rotlicht übersehen haben.
© SN
Quelle:
Salzburger Nachrichten
Bei dem Unfall war der VTs 16 der SLB Pinzgauer Lokalbahn verwickelt.
Fahrzeuge
Für den Wiederaufbau mietete die SLB bei der Zillertalbahn eine dreiteilige Schotterwagengarnitur und eine
Schienentransportgarnitur.
Von der ÖBB wurde die 2095.008-5 gemietet, die bei der SLB Pinzgauer Lokalbahn als Vs 74 geführt. Die ÖBB Wortmarke
wurden mit Magnettafeln überdeckt. Auf den Magnettafeln befindet sich die Beschriftung der SLB Pinzgauer Lokalbahn (siehe Vs 73).
Unter dem Wappen von Lunz am See wurde mit einer Magnettafel, mit der Aufschrift "grüßt den Oberpinzgau", angebracht.
Auf der Mariazellerbahn fanden am 09.10.2009 und 22.10.2009 die ersten
Probefahrten der Vs 72 statt. Die Lok wurde in der Hauptwerkstätte
St. Pölten, im Auftrag der SLB, überholt. Allerdingswurde die
Maschine nicht neulackiert, sondern nur verspachtelt.
Die Lok befindet sich jetzt wieder im Tischlerhäusl, wo die Restarbeiten
durchgeführt werden. Ab wann die Lok wieder auf der Pinzgaubahn
fährt ist noch nicht klar.
An der Vs 51 wird derzeit gearbeitet. Der Abschluss der Arbeiten ist noch nicht bekannt.
Die Wagen für den Nationalparkzug sind nun alle überholt und
lackiert worden. Die Wagen Bs 301 bis 304 und der BDs 353 (Mit Bar)
wurde in moosgrün lackiert. Für den Zug wurden die Radelwagen
Gs 601 und Gs 602 in grau/schwarz lackiert.
Der BDs 351 wurde in das Triebwagen Design lackiert (rubinrot/weiß).
Dieser kombinerte Gepäckwagen wird als Reserve vorgehalten um bei
Ausfall eines Niederflurwages eingesetzt zu werden.
Der dritte Steuerwagen (VSs 103) wurde von Zeleznicni opravny a strojirny Vrutky
an die SLB Pinzgauer Lokalbahn ausgeliefert, allerdings fand der geplante Einsatz des
Wagens auf der Murtalbahn nicht statt. Steuerwagen VSs 102 wurde auf die Stadt Zell am See getauft.
Modellbahn
Ende August fand die Ausstellung der Schmalspur Modulbaugruppe in Mittersill
statt. Dabei wurden verschiede Streckenabschnitte nach Österichischen
Vorbildern ausgestellt. Darunter war auch die Nachbildung des Bahnhof
Krimml. Hauptsächlich wurden Garnituren nachgebildet, die auf der
Pinzgaubahn fuhren oder heute noch fahren. Die Firma Ferro train war auf
dieser Veranstaltung mit einem Stand vertreten und präsentierte
und anderem die neuen Modelle der sogeannten "Krimmler Wagen".
Näheres zu der Ausstellung und der Schmalspur Modulbaugruppe findet man auf deren Homepage.
Homepage
09.08.2009
Güterverkehr
Inzwischen verkehrt fast jeden Werktag (außer Samstags) ein Güterzug
nach Niedernsill. Dabei liefert die Pinzgauer Lokalbahn ein bis zwei vierachsige
Normalspurwagen zum Sägewerk Meißnitzer in Mittersill (Fahrzeiten
hier ).
Vs 73 am 27.07.09 einen beladen Güterwagen nach Niedernsill
09.08.2009
Infrastruktur
Ab 13.09.2009 tritt auf der PLB ein neuer Taktfahrplan in Kraft. Im Zuge
dieser Umstellung werden die Zugkreuzungen nach Fürth - Kaprun und Niedernsill
verlegt. Zwar wurde in Fürth - Kaprun bereits entsprechende Rückfallweiche
eingebaut, doch wird der Bahnhof nun abermals umgebaut. Die Ausfahrtsweiche
in Richtung Krimml wird mehrere Meter in Fahrtrichtung Krimml verlegt, womit
in Fürth Kaprun ein 80 Meter langer Mittelbahnsteig errichtet werden
kann.
Damit ist Fürth - Kaprun der erste vollständig modernisierte Kreuzungspunkt
der Prinzgauer Lokalbahn, der sowohl Verbesserungen für den Betrieb
als auch für die Fahrgäste bringt. Die neuen Bahnsteige einen
barrierefreien Einstieg in die Niederflurwagen und die neuen Rückfallweichen
erlauben eine Betriebsgeschwindigkeit von 40km/h, auch wenn die Weiche
spitz befahren wird.
24.07.2009
Weitere Informationen im
Folder .
07.06.2009
Infrastruktur
Rund um Sthulfelden fanden im Mai enige Arbeiten am Ober- und Unterbau statt.
Zwischen Pirtendorf und Sthulfelden wurde mit Hilfe der Gleisstopfmaschine
der Oberbau und einige Übergänge wieder hergrichtet. Zwischen
Sthulfelden und Heilbad Burgwies wurde ein Durchlass neuerrichtet, wodurch die
Langsamfahrstelle wieder aufgehoben werden konnte. Im Moment ziert noch ein
kleiner Tannnenbaum das Bauwerk bei Kilometer 25,4.
In diesem Jahr begann die SLB die Haltestellenhäuschen entlang
der Pinzgaubahn neu anzustreichen. Bis jetzt wurden die Haltestelle Burk und Heilbad
Burgwies dem neuen Farbkonzept angepasst und weitere Haltestellen werden
folgen. Allerdings fiel die Haltestelle Burk einigen Schmierfinken zu
Opfer.
07.06.2009
Planverkehr
Vts 12 an der Bahnhofseinfahrt von Stuhlfelden
Vs 81 zwischen Uttendorf und Pirtendorf
07.06.2009
Nationalparkszug
Ab sofort verkehrt der Nationalparkszug auf der Zugtrasse des Planzuges,
der Zell am See um 8:52 Uhr verlässt. Somit entfällt der extra
Tarif für diesen Zug. Außerdem wurde der neu eingerichtete Zug
wieder umbenannt und trägt nun die Bezeichnung Wander- und Fahrradzug.
Am 30.05.2009 wurde der Nationalparkszug ausnahmsweise nicht mit der Diesellok
Vs 71 und den vierachsigen Personenwagen geführt, da diese Garnitur
für die Eröffnung des Kundencenters in Mittersill benötigt wurde.
Deshalb wurde die Diesellok Vs 73 mit den zweiachsigen Nostalgiewagen auf
die Fahrt nach Mittersill geschickt.
Vs 71 nahe der Haltestelle Pirtendorf
Vs 73 auf der Rückfahrt nach Zell am See
07.06.2009
Eröffnung Kundencenter
Unter Anwesenheit einiger Gäste konnten Herr Wilfried Haslauer (stellvertretender
Landeshauptmann), Gunter Mackinger (Direktor SLB) und Wolfgang Viertler
(Bürgermeister von Mittersill) am 30.05.2009 das Kundencenter im
frisch renovierten Bahnhof von Mittersill eröffnen. Im neu eingerichteten
Kundencenter erhält man neben Fahrkarten und Fahrplan-/Tarifauskünften
auch Modelle und Bücher der SLB.
Die Ehrengäste reisten mit dem Planzug an, der ausnahmsweise mit der Garnitur des Nationalparkzuges verkehrte
05.06.2009
Fahrzeugtaufe
Am 30. Mai hatte nicht nur die Stuhlfeldener Musikkapelle ihr 100 jähriges Bestehen zu
feiern, sondern auch bei der Pinzgauer Lokalbahn gab es einen Grund zu feiern. Bürgermeisterin
Sonja Ottenbacher hatte die Ehre den Triebwagen Vts 16 auf den Namen
Stuhlfelden zu taufen. Unter Anwesenheit zahlreichen Ehrengäste, zum
Beispiel dem stellvertretendem Landeshauptmann Wilfried Haslauer, wurde
das fünfte Fahrzeug der Pinzgauer Lokalbahn getauft. Eigentlich war
vorgesehen den Triebwagen Vts 13 auf Stuhlfelden zu taufen, allerdings wurde
dieser Triebwagen vor wenigen Wochen bei einem Unfall so schwer beschädigt,
dass kurzfristig auf den Triebwagen Vts 16 zurückgegriffen werden musste.
Bevor der Mittersiller Pfarrer den Triebwagen segnete hielt Bürgermeisterin
Sonja Ottenbacher und SLB Direktor Gunter Mackinger eine Rede vor dem zahlreichen
erschienen Gästen.
Vts 16 nach den Segnung in Stuhlfelden
Seit dem 30.05.2009 ziert das Wappen von Stuhlfelden den Triebwagen Vts 16 der SLB
05.06.2009
Infrastruktur
Seit dem Fahrplanwechsel im letzten Jahr wurde der Stadtverkehr bis zum
Bahnhof Fürth Kaprun ausgedehnt. Seit dem hält ungefähr alle 30 Minuten
ein Zug der Pinzgaubahn, auf der Fahrt nach Zell am See, vor dem schmucken
Empfangsgebäude. Um dem erhöhten Verkehrsbedürfnis Rechnung
zu tragen wurde im Mai begonnen den Bahnhof umzubauen und zu erweitern.
So wurde am östlichen Bahnhofsende eines der Abstellgleise gekürzt
und mit einer neuen Weiche an das Streckengleis angeschlossen. Im Moment
steht noch die Montage der Stoßdämpfer, das Aufstellen der
Rückfallweichenüberwachungssignale und der Neubau der Bahnsteige aus.
In Zukunft können so auch in Fürth-Kaprun Zugkreuzungen abgewickelt
werden.
Um in Zukunft Zugkreuzungen abzuwickeln werden Rückfallweichen verwendet.
Im Moment warten die Stoßdämpfer noch auf ihren Einsatz
Seite 1 I
Seite 2 I
Seite 3