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HTML-Dokumente sind Ascii-Dateien, die neben dem Text noch Text-Formatierungen, Hyperlinks etc enthalten. Die HTML-Editoren erlauben es nun, den Text zu schreiben zum Teil im 'Wysiwyg'-Modus wie moderne Textverarbeitungssysteme, zum Teil mit den Möglichkeiten wie etwa Cut & Paste, die andere Ascii-Editoren auch bieten. Natürlich können auch bestehende Ascii- oder HTML-Dateien bearbeitet werden. Darüberhinaus gestatten es die HTML-Editoren, auf bequeme Weise dies HTML-Kommandos einzufügen. Dies geschieht meistens über Point & Click, d.h. es wird ein Textabschnitt mit der Maus markiert, dann aus einem Menü die gewünschte Formatierung über ein Mausklick ausgewählt, so z.B. Überschriften, Listen, Einrückungen, kursive, fette Textgestaltung. Auf ähnliche Weise können Platzhalter für Hyperlinks eingefügt werden. Eine weitere Eigenschaft, zumindest der meisten dieser HTML-Editoren, ist die automatische Umsetzung von Sonderzeichen wie Umlaute, <, >, & . Das erspart natürlich das mühsame Schreiben der Umlaute, etwa als Zeichenkette ü. Wie oben angedeutet, laufen Editoren alle nur unter graphischen Benutzeroberflächen. Die Benutzung der HTML-Editoren ist zwar recht einfach - so gibt es auch kaum begleitende Hilfstexte dazu -, aber (gute) HTML-Kenntnisse sind unbedingt erforderlich.

Während noch vor zehn Jahren die Programmierung einer Internetseite ein kompliziertes unterfangen war, das auf jeden Fall Kenntnisse im programmieren voraussetzte, ist es bereits seit einigen Jahren immer einfacher geworden. Grafische Bedieneroberflächen und Drag & Drop Systeme sind immer besser, und vor allem einfacher geworden. Selbst kostenfreie Systeme, die bereits bei den meisten Webhostern selbstverständlich sind, ermöglichen selbst Einsteigern, beste Ergebnisse, in kürzester Zeit. Hier sind sogenannte Homepage Baukästen das einfachste was es gibt.

Umfangreiche Erklärungen, und einfachste Bedienung, und massenweise Vorlagen bieten eine schnelle Lösung, fördern aber auch den Einheitsbrei unter den Internetseiten. Zum einen bringt dieser Einheitsbrei den Inhalt der Website in den Hintergrund, zum anderen erkennt man schnell, wer eine professionelle Internetseite betreibt, und wer das ganze mit einem einfachen HTML-Editor gemacht hat. Diese, auch Webeditoren genannt, bieten somit zwar einen einfach einstieg in die Welt des World Wide Web, sind aber noch lange nicht das Non-Plus Ultra. Hier muss sich noch einiges tun, und Vorlagen vereinfacht werden, so das es selbst den Einsteigern einfacher gemacht wird, komplexere Seiten zu programmieren.

Professionelle Webeditoren wie Dreamweaver bieten zwar genau diese Funktionen, sind aber wesentlich komplizierter zu bedienen, und erfordern ein langes einarbeiten. Auch ist es hilfreich sich ein wenig mit den bekannten Programmiersprachen auszukennen, die im Internet kursieren. So hilft es immer, wenn man Kenntnisse in HTML, Java, Java Script und so weiter, besitzt. Nur so lässt sich eine Internetseite erstellen, die mit den aktuellen Standards ein wenig mithalten kann, und auch in der Lage ist, Inhalte vernünftig rüberzubringen. Ein einfaches einbinden von Vorlagen, kann zwar nette Effekte fördern, aber eine professionelle Seite, die mit einem der entsprechenden Webeditoren, erstellt wurde, kann sie nicht toppen.

Das bedeutet natürlich nicht, das Nutzer von professionellen Webeditoren auf jeden Fall bessere Internetseiten an den Start bringen, aber es ist der richtige Weg, dem Einheitsbrei der Homepagebaukästen zu entgehen, die sich auf immer wieder die gleichen Vorlagen berufen.

Wer sich jedoch genau für diese Webeditoren interessiert, die einen schnellen, und einfach Einstieg, ermöglichen, der findet sie selbst als Freeware im Internet, und kann sie kostenlos, und schnell an vielen Ecken und Enden im Netz herunterladen. Auch Webeditoren auf vielen Heft-DVD´s einiger Magazine sind immer wieder Blick wert, denn auch hier gibt es einige Perlen, die viele Funktionen, und Möglichkeiten, mit einfacher Bedienung paaren, und somit gute Webeditoren darstellen. Hier informiert man sich am besten im Bekannten, und Kollegenkreis, denn hier findet man auch schnell einmal Hilfe falls fragen aufkommen, die keine Hilfedatei, oder Onlinehilfe beantworten kann.

Im Prinzip sind die heutigen Webeditoren ein richtiger Schritt in eine Multimediale Zukunft, aber sie benötigen noch eine gehörige Portion an Nutzerfreundlichkeit, und Einfachheit im Stile des ehemaligen Klick&Play Systems, das bereits die einfache Spieleprogrammierung revolutionierte. Wir sind also alles in allem auf einem guten Weg, die Webeditoren, nicht nur zu professionalisieren, sondern auch zu vereinfachen, so das auch ein Laie bald in der Lage sein dürfte eine anspruchsvolle Website einfach zu erstellen, so wie er sich diese vorstellt, ohne das er erst eine ganze Zeit lernen muss, wie man programmiert.